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Erfolge und Positionen des Landesbauernverband in Baden-Württemberg e.V.
Der Landesbauernverband in Baden-Württemberg (LBV) setzt sich tagtäglich für die Interessen der Landwirtschaft in Baden-Württemberg ein – mit Wirkung. In dieser Rubrik zeigen wir, was wir gemeinsam mit unseren Mitgliedern und Partnern erreicht haben: politische Verbesserungen, praxisnahe Lösungen und sichtbare Fortschritte für unsere Betriebe. Unsere Erfolge sind das Ergebnis aus Fachwissen, Engagement und dem starken Rückhalt aus der Basis – für eine Landwirtschaft mit Zukunft.
Das haben wir gemeinsam erreicht
Die Arbeit der Bauernverbände trägt Früchte. Wir ziehen eine Erfolgsbilanz. (Stand: Juli 2025)
- Starkes Medienecho rund um die Bauernproteste: Die Landwirtschaft ist im Mittelpunkt der öffentlichen Aufmerksamkeit. Umfragen belegen, dass rund 80% der Bevölkerung die Bauernproteste unterstützten
- Kfz-Steuer in Höhe von ca. 500 Mio. € verhindert
- Wiedereinführung der vollständigen Agrardiesel-Rückvergütung zum 01.01.2026
- Ersatzlose Aufhebung der Stoffstrombilanzverordnung
- Pflanzenschutzverbotspaket der EU (SUR) verhindert – in Baden-Württemberg wären über 40 % der landwirtschaftlichen Anbaufläche betroffen gewesen
- Deutliche Überarbeitung des europäischen Naturwiederherstellungsgesetzes (NRL) im Sinne der Landwirtschaft
- Vereinfachungen bei der Fruchtwechsel-Verpflichtung (GLÖZ 7)
- Pflichtstilllegung (GLÖZ 8) entfällt ab 2025
- GLÖZ 6 und 7: Stärkere Berücksichtigung von Witterungsextremen, Verzicht auf starre Datumsvorgaben seit 2025
- Änderung der De-minimis Höchstgrenze von 20.000 auf 50.000 € pro Betrieb
- Honorierung von einzelnen Öko-Regelungen verbessert
- Mehr Flexibilität bei der Anlage von Blüh- und Altgrasstreifen
- Keine Kontrollen von GLÖZ-Auflagen bei Betrieben unter 10 ha
- Verschiebung der geplanten EU-Verordnung zu entwaldungsfreien Lieferketten um ein Jahr
- Erleichterungen bei den Erosionsschutzauflagen (GLÖZ 5) auf Landesebene
- Wegfall von statistischen Berichtspflichten für die Bodennutzungshaupterhebung ab 2025
- Versicherungspflicht für selbstfahrende Arbeitsmaschinen bis 20 km/h abgewendet
- Streichung der unentgeltlichen Duldungspflicht für die Erschließung von Erneuerbaren-Energie-Anlagen auf privaten Grundstücken (Solaranlagen)
- Höhere Entschädigungen und positive Kompensationsvorgaben im Netzausbau
- Biomasse und Bioenergie werden im Gebäudeenergiegesetz als mögliche Option anerkannt
- Abschöpfung Übergewinnsteuer bei Biogasanlagen deutlich angehoben, dadurch Betroffenheit von Biogasanlagen massiv reduziert
- Bodennahe Ausbringung von Rindergülle durch Breitverteiler bleibt unter bestimmten Voraussetzungen möglich
- Gebotswerte für Bioenergie wurden erhöht und an die gestiegenen Kosten und die Inflation angepasst
- Wiederzulassung von Glyphosat
- Für die Umsetzung des Strategiedialog Landwirtschaft in Baden-Württemberg wurden vom Land 143 Mio. € zusätzliche Mittel bereitgestellt
- Erfolgreiche Verhandlungen beim Strategiedialog: u.a. verstärkte Vermarktung regionaler Produkte, mehr Planungssicherheit für Erzeuger, stärkere Honorierung und höhere Flexibilität bei Umweltleistungen
- Hochwasserhilfen für besonders betroffene Betriebe, die Schäden durch Hochwasser ab dem 30.05.2024 erlitten haben
- Frostbeihilfe in Höhe von knapp 47 Mio. € für deutsche Obst- und Weinbaubetriebe für Frostschäden des Jahres 2024 ermöglicht
- Förderung von abgegrenzten anerkannten Weinbausteillagen mit 1.000 € je ha
- FAKT-Verbesserungen: Ab 2026 Förderung kleinerer Strukturen
- Für Betriebe unter 25 ha: Anhebung der Umsatzgrenze und Gewinngrenze für die Befreiung aus der Buchführungspflicht
- Notfallzulassungen für Pflanzenschutzmittel im Bezug auf die Bekämpfung der Schilf-Glasflügelzikade
- Zusätzliche Bezuschussung von Impfkosten bei Blauzungenkrankheit
- Massiver Einsatz gegen die Novellierung des Tierschutzgesetzes der Ampel-Regierung
- Herabsetzung des Schutzstatus des Wolfs durch das Europäische Parlament, Umweltminister der Bundesländer stimmen für Aufnahme des Wolfs in das deutschlandweite Jagdrecht
- Bundesprogramm zur Förderung des Umbaus der Tierhaltung: Laufende Mehrkosten werden erstmalig gefördert
- Übernahme der TSK-Beiträge für Ferkelerzeuger (2023)
- Die Fortführung der einkommenssteuerlichen Tarifglättung ist beschlossen
- Tierwohlvorrang im Baurecht verankert
- Die Rinderhaltung bleibt aus den europäischen Vorgaben zum Immissionsschutz (IED) ausgenommen, keine zusätzlichen immissionsschutzrechtlichen Genehmigungsverfahren erforderlich
- Verlust einer Ohrmarke führt nicht mehr zur Kürzung der Prämien
- Nachteilige Novellierung des Bundeswaldgesetzes verhindert
- Agri-PV bekommt Zuschuss im EEG bis 2028 und die Flächen bleiben im landwirtschaftlichen Grundvermögen
- Krähenschäden: Aufforderung des Umweltministeriums an die unteren Naturschutzbehörden zur Aufstellung von Allgemeinverfügungen zur vereinfachten Vergrämung
(Stand: Juli 2025)
Nachfolgend finden Sie den LBV-Erfolgskatalog (Stand: Dezember 2024) als pdf in voller Länge sowie als übersichtliche Grafik (Stand: Dezember 2024) zum kostenlosen Download.
