Im Mittelpunkt des Papiers stehen fünf zentrale Handlungsfelder: Ernährungssicherung, die Stärkung unternehmerischer Freiheit, Eigentum in Eigenverantwortung, Steuerpolitik für resiliente Betriebe sowie ein Natur- und Pflanzenschutz mit Augenmaß. Ziel ist eine Agrar- und Forstpolitik, die ermöglicht statt verhindert und die Leistungen familiengeführter Betriebe langfristig absichert.
„Unsere Betriebe sind leistungsfähig, verantwortungsbewusst und bereit, Zukunft aktiv mitzugestalten“, betonen die beiden Verbände. „Dafür braucht es politischen Rückhalt, verlässliche Rahmenbedingungen und eine Politik, die Vertrauen in die Praxis setzt.“
Hintergrund des gemeinsamen Auftritts sind wachsende Herausforderungen durch Klimawandel, geopolitische Krisen, steigende Auflagen und zunehmende Bürokratie. Gleichzeitig zeigen die vergangenen Jahre, wie zentral eine starke heimische Land- und Forstwirtschaft für Versorgungssicherheit, Klimaschutz und den ländlichen Raum ist.
Mit dem Forderungspapier wollen LBV und FABLF BW Impulse für die agrar- und forstpolitische Debatte im Vorfeld der Landtagswahl setzen. Die Verbände erwarten, dass ihre Positionen in der kommenden Legislaturperiode berücksichtigt werden.




