Bauernverband: Kauf heimischer Christbäume stabilisieren den Bestand unserer Wälder
Präsident Rukwied: Beitrag zur Wirtschaftlichkeit der Forstwirtschaft im Land – Holzeinschlag und Durchforstung fördern nachhaltige Waldnutzung – Waldbauern durch schwierige Marktlage und Waldschäden belastet
„Wenn unsere Mitbürger Weihnachtsbäume aus Baden-Württemberg kaufen, tragen sie zur Sicherung unserer heimischen Forstwirtschaft und zur nachhaltigen Waldnutzung bei. Zudem werden energieintensive Transporte über lange Entfernungen vermieden.“ Das erklärt Joachim Rukwied, Präsident des Landesbauernverbandes in Baden-Württemberg (LBV), zur diesjährigen Weihnachtsbaumsaison am 5. Dezember 2008 in Stuttgart.
Neben dem Weihnachtsgeschäft mit Christbäumen trägt vor allem der Holzeinschlag maßgeblich zum Einkommen der Waldbauern bei. Rechtzeitige Durchforstung führt zur Stabilisierung der Waldbestände und liefert den notwendigen Erlös für andere Ausgaben im Wald wie Pflanzungen und Wegepflege. Der Wald leidet aufgrund der Schadstoffimmissionen und der Klimaveränderungen langfristig weiter, erläutert Rukwied: „Die Waldbesitzer bedürfen deshalb einer stärkeren Unterstützung durch die Politik; sie dürfen nicht allein gelassen werden.“
Die Auswirkungen des novellierten Bundesnaturschutzgesetzes und verstärkte Forderungen von Naturschutzverbänden bewirken, dass die Bewirtschaftung im Privatwald erschwert wird. Dadurch können Mindererträge entstehen. „Unserer Gesellschaft müssen die Leistungen der Waldbauern zukünftig mehr wert sein“, fordert Rukwied. Das gelte ebenso für die Waldfunktionen im Erholungs- und Freizeitbereich sowie als grüne Lunge im dicht besiedelten Baden-Württemberg.
Aktuelle Fotos von Präsident Joachim Rukwied können Sie im Internet unter dem Menüpunkt „Presse“ auf www.lbv-bw.de herunterladen.