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Bauernverband: Rechtswidriges Verhalten schonungslos aufdecken und ahnden +++ 28.11.2006 +++
Präsident Rukwied: Unerlaubter Handel und Anwendung nicht zugelassener Pflanzenschutzmittel schadet der weit überwiegenden Mehrheit der die Rechtsstandards beachtenden landwirtschaftlichen Betriebe und dem Ausbau der regionalen Vermarktung hochwertiger heimischer Agrarerzeugnisse
"Kriminelle Machenschaften im Handel und in der Anwendung in Deutschland nicht zugelassener Pflanzenschutzmittel sind lücken- und schonungslos aufzudecken. Skrupellose Händler, Landwirte und sonstige Anwender sind entsprechend dem geltenden Pflanzenschutzmittelrecht für ihr unerlaubtes Tun zur Rechenschaft zu ziehen.“ So unmissverständlich nimmt Joachim Rukwied zu der heute, 28. November 2006, verbreiteten Greenpeace-Meldung „Kriminelles Händler-Netz vertreibt illegale Pestizide“ Stellung.
Der Präsident des Landesbauernverbandes in Baden-Württemberg (LBV) lässt keinen Zweifel daran, dass Inverkehrbringen, Handel und Einsatz nicht zugelassener Pflanzenbehandlungsmittel nicht nur gegen geltendes Recht verstößt, sondern vor allem einen ganzen Berufsstand in Misskredit bringen kann, „der ganz überwiegend entsprechend den Vorschriften, nach guter fachlicher Praxis, verantwortungsvoll und auf Nachhaltigkeit bedacht hochwertige, einwandfreie und unbelastete Erzeugnisse produziert“. Es sei unerträglich, dass wegen einiger weniger schwarzen Schafe die Bemühungen, in der Region erzeugte Lebensmittel und Agrarrohstoffe auch im Land zu verarbeiten und zu vermarkten, zumindest teilweise konterkariert würden. Rukwied: „Ich hoffe, dass es uns gelingt, gemeinsam mit der großen Mehrheit unserer Höfe und engagierten Bauernfamilien die Bemühungen um die regionale Vermarktung weiter erfolgreich voranzubringen.“ Eine wichtige Voraussetzung dabei sei es nicht nur, sich an Recht und Gesetz zu halten, sondern sich eindeutig von kriminellem Tun zu distanzieren und den Kontakt mit den Verbrauchern aufrechtzuerhalten. Der Landesbauernverband will zukünftig noch stärker als bisher das Gespräch mit den Konsumenten suchen.
28.11.2006
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