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Die Landwirtschaft in den Landkreisen Zollernalb und Tübingen
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Die Geschäftsstelle betreut 1.800 Mitglieder in den beiden Landkreisen. Der Landkreis Tübingen grenzt an den Ballungsraum Stuttgart und ist geprägt von der hohen Bevölkerungsdichte, während sich im Zollernalbkreis der Übergang zum ländlichen Raum vollzieht, mit immer noch starkem Anteil von Industrie und Gewerbe.
Im Kreis Tübingen mit 20.000 ha LF, davon zwei Drittel Ackerland und ein Drittel Grünland, wirtschaften 700 landwirtschaftliche Betriebe. Der Anteil der Nebenerwerbsbetriebe liegt mit 80 % deutlich über der Zahl der Haupterwerbsbetriebe. Im Zollernalbkreis ist die Nebenerwerbsform mit 85 % noch stärker ausgeprägt. Lediglich 15 % der Betriebe werden im Haupterwerb geführt. 1.150 Betriebe insgesamt bewirtschaften rund 35.000 ha, davon 40 % Acker- und 60 % Grünland. Der hohe Grünlandanteil hat einen größeren Anteil von Futterbaubetrieben in Form von Milchvieh- und Mutterkuhbetrieben zur Folge. Darüber hinaus wird ein erheblicher Anteil des Grünlandes im Umfang von mehreren tausend Hektar über den Heuverkauf und -export genutzt. In beiden Kreisen beträgt die durchschnittliche Betriebsgröße 27 ha.
Die landwirtschaftlichen Nutzungen erstrecken sich von 300 m über NN im Neckartal bis auf 1.000 m Höhenlage. Entsprechend groß sind die Gegensätze, die vom Weinanbau an den Neckarhängen über die begünstigten Ackerbaulagen im Gäu bis zur extensiven Schafweide auf den Wacholderheiden reichen.
Neckartal, Albvorland und Schwäbische Alb sind begehrte Naherholungs- und Ausflugsziele. Die Uni-Stadt Tübingen, die Wurmlinger Kapelle, die Burg Hohenzollern usw. sind weit über die Region hinaus bekannte Reiseziele.
17.04.2007
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